In der Gemeinde Ipsheim werden auf 54 ha Weine angebaut (Lagen: Burg Hoheneck, Weimersheimer Roter Berg, Großlage Burgberg). Die Weißweine haben dabei einen Anteil von über 80 %. Die meist angebauten Rebsorten sind Müller Thurgau, Silvaner und Bacchus und bei den Rotweinen: Dornfelder, Spätburgunder und Regent.

Qualität direkt vom Winzer

Viele Winzer bauen ihren Wein selbst im eigenen Keller aus und vermarkten diesen auch größtenteils selbst und direkt. Probieren kann man ihn gut in Hofschoppenfesten oder Weinproben direkt beim Winzer (für Gruppen mit Anmeldung) , in den Wein- und Gaststuben Ipsheims und seiner Ortsteile oder natürlich auch zu Hause. Viele Weine können auf der Internetseite der Winzer oder telefonisch oder per Fax bestellt werden.

Winzerbetriebe und Gastronomie in Ipsheim.

Das Weinbergshaus

Direkt in den Weinbergen Ipsheim ist das Weinbergshaus zu finden. Inmitten des Weinberges und des Weinwanderpfades lässt sich hier gemütlich einkehren und Rast halten. Bewirtet wird an allen Sonn- und Feiertagen von Mai – Oktober ab 11.00 Uhr. Manchmal auch Samstags. Die genauen Bewirtungszeiten sind auf der Webseite des Weinbauvereins zu erfahren oder hier zum Download.

Bewirtungshaus in den Weinbergen

Verzückt und Verwirrt

Die Weine Ipsheims werden sehr naturnahe ausgebaut. Auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmaßnahmen wird weitestgehend verzichtet. So verwendet man z. B. für die Bekämpfung des “Traubenwicklers”, ein verbreiteter Weinbergsschädling, keine Insektizide, sondern die biologische “Verwirrmethode”. In Handarbeit werden kleine Plastikdispenser überall im Weinberg aufgehängt, die den weiblichen Sexualduftstoff des Traubenwicklers enthalten. Der Lockstoff verbreitet sich über das ganze Weinanbaugebiet und verwirrt die Männchen so, dass sie die “echten” Weibchen zur Begattung nicht mehr finden.