Unbenannt

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft und die Gemeinde Ipsheim laden ein zu “100 Jahre öffentliche Stromversorgung Ipsheim”

Öffnungszeiten N-ERGIE Sonderausstellung:

Dienstag und Donnerstag, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Sonntag, 14:00  Uhr bis 17:00 Uhr

An der 825-Jahr Feier:

Samstag, 14.06.2014      13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Sonntag, 15.06.2014      11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Für Gruppen und Schulklassen auch am Vormittag nach Vereinbarung.

 Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

Ohne Strom ist das heutige Leben für uns nicht mehr vorstellbar. Kaum zu glauben, dass die Zeit der Anbindung der Landbevölkerung an die Stromversorgung noch gar nicht so lange her ist.

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft  hat wichtige, historische Ereignisse aus den letzten 100 Jahren Stromversorgung in einer Wanderausstellung zusammengefasst und zeigt diese vom Freitag, 06. Juni 2014 bis Montag, 23. Juni 2014 im Ipsheimer Kastenbau. Gezeigt werden historische Momentaufnahmen, wie der Strom in die Haushalte kam und er das Leben revolutionierte.

Laterne

Dunkle und unsichere Zeiten: Ein Leben vor der öffentlichen Beleuchtung

Die öffentliche Stromversorgung beginnt in der Stadt. Dabei geht es vor allem um mehr Sicherheit und Beleuchtung.

Anno 1699: Per Dekret wurde angeordnet, “dass niemand sich … bey früher oder spater Nacht ohne bey sich habendes angezündetes Licht in der Laterne auf den Straßen sich befinden und antreffen lassen solle.”

Anno 1847: Nürnberg war die erste Stadt in Bayern mit einer öffentlichen Gasversorgung.

 

Quelle Text und Bild: Kleiner Ausschnitt aus 100 Jahre öffentliche Stromversorgung, N-ERGIE Aktiengesellschaft

So beginnt die bebilderte Ausstellung und vermittelt einen guten Eindruck, wie dunkel und gefährlich die Zeiten vor der öffentlichen Stromversorgung waren und gibt uns damit auch eine Idee, welchen Fortschritt und welchen Segen wir durch sie  heute als ganz selbstverständlich hinnehmen.

Wie es weitergeht, der Weg zu unserer Komfortgesellschaft heute, wird in den 6 Schautafeln der N-ERGIE mit Bild und Wort anschaulich beschrieben.

 

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Ipsheim hat auch im Bereich Stromversorgung historischen Hintergrund zu bieten. So wurden seit 1908 über viele Jahrzehnte direkt im Kastenbau, im Herzen Ipsheim soviel Strom erzeugt, dass viele Gemeinden im Umkreis damit beliefert werden konnten.  In diesem Teil der Ausstellung sind unter anderem historische Fotographien aus dem Inneren des Kastenbaus, als er noch der Stromerzeugung für die damalige Überlandzentrale Ipsheim diente, und der dort aufgestellte Maschinen, aber auch eine Karte des Versorgungsgebietes und alte Trafohäuschen und Strommasten.

(Abb.: die heute fast verschwundenen Überlandmasten, im Hintergrund ein altes Trafohäuschen, aus “25 Jahre Überlandzentrale Ipsheim 1098-1933, Fotograph unbekannt)

Zusammenfassung:

Heute sind wir alle gewohnt, überall und immer Strom zur Verfügung zu haben. Dem Betrachter wird mit der Ausstellung bewusst, wie dunkel und gefährlich die Zet vorher war und wie viel Aufwand – oft lebensgefährlicher Aufwand – notwendig war, um unser heutiges Leben zu ermöglichen.

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Der Kastenbau in Ipsheim – Firmensitz des Überlandwerkes Ipsheim. Hier wurde Strom für viele Gemeinden von Marktbergel bis nach Diespeck erzeugt. Bild aus: “25 Jahre Überlandzentrale Ipsheim 1908-1933”, Fotograf unbekannt.